Archiv der Kategorie: Uncategorized

Nächstes offenes Bündnistreffen von Sachsens Demokratie am 23.05.2019

Liebe Freund*innen und (potentielle) Mitstreiter*innen,

Nachdem das Polizeigesetz im April trotz großen und anhaltenden Protests verabschiedet wurde, möchten wir weiterhin als Bündnis aktiv bleiben und uns über die Verabschiedung hinaus mit den Themen Polizei, Überwachung und Sicherheit auseinandersetzen.
Das Gesetz wird am 1.1.2020 in Kraft treten, es ist also noch genügend Zeit, um sich neue Schwerpunkte, welche das Thema betreffen, zu suchen, sich inhaltlich mit ihnen auseinanderzusetzen und kreative Aktionen zu planen.

Deshalb laden wir euch zum nächsten offenen Treffen des Dresdner Bündnisses Sachsens Demokratie ein.
Dieses findet am Donnerstag, den 23.05.2019, 18 Uhr, in der Evangelischen Hochschule (Dürerstraße 25, 01307 Dresden) statt. Der Raum wird auf den digitalen Anzeigen in der Hochschule ausgeschildert oder ist durch Schilder gekennzeichnet.

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Au Revoir Tristesse – der Podcast zum Wahljahr

Wir haben uns vorgenommen anlässlich der 2019 in Sachsen anstehenden Wahlen, Berichte und Analysen der Wahlkämpfe in die Welt zu posaunen. Dafür werden wir uns in loser Folge mit diesem Podcast zu Wort melden. 

Uns erscheint die kommende Landtagswahl  in Sachsen als richtungsweisendes Ereignis für die gesamte Bundesrepublik.  Die AfD träumt davon, wie schon bei der Bundestagswahl stärkste Kraft zu werden. Mit ihr könnte eine in Teilen faschistische Partei zu einer entscheidenden Kraft im Landtag werden. Diese Landtagswahl und die vorigen Kommunalwahlen wollen wir besprechen und kommentieren.

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08. April #PegizeigesetzStoppen!

18 Uhr | Albertplatz

Raus auf die Straße gegen Sicherheits- und Rechtspopulismus!

Demonstration gegen das geplante sächsischePolizeigesetz

Sachsen 2019, und  die Serie rechter Skandale in diesem Bundesland bricht nicht ab. Damit sind nicht nur die allwöchentlichen Pegida-Demonstrationen, die Hetzjagden in Chemnitz oder die Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011,  sondern auch die Verstrickung der sächsischen Behörden in all diese Fälle gemeint. Ob Kontakte von sächsischen Polizisten:innen zur Terrorgruppe Freital, Beamt:innen mit Nazisymbolen, wie während einer antifaschistischen Demonstration in Wurzen im September 2017, oder Polizisten:innen die offen Ihre Sympathie für Pegida auf deren Demonstrationen zeigen:

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14.03.2019: Einladung zum offenen Bündnistreffen

Liebe Freund*innen und (potentielle) Mitstreiter*innen,

wir laden euch zum nächsten offenen Treffen des lokalen Bündnisses Sachsens Demokratie | Polizeigesetz stoppen! ein.
Dieses findet am Donnerstag, den 14.03.2019, 18 Uhr, in der Evangelischen Hochschule (Dürerstraße 25, 01307 Dresden) statt. Der Raum wird auf den digitalen Anzeigen in der Hochschule ausgeschildert oder ist durch Schilder gekennzeichnet.

Das Treffen ist offen für alle Menschen, die sich an der Kampagne beteiligen möchten. Bringt also eure Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen und Gleichgesinnte mit.
Auch für körperlich eingeschränkte Menschen besteht die Möglichkeit, am Treffen teilzunehmen, es gibt einen Fahrstuhl.

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Gemeinsame Busanreise Dresden-Leipzig-FFM “Gegen den Rechtsruck”

Aufruf zur Demo GEGEN DEN RECHTSRUCK IN STAAT UND GESELLSCHAFT am 23.03.2019 in Frankfurt am Main

Ticketverkauf in Dresden: 

I) Falscher Hase, Rudolf-Leonhard-Straße 3, Öffnungszeiten: Mo-Do 16:00 bis 22:00, Fr&Sa 12:00 bis 23:00, So&Feiertag 12:00 bis 22:00

II) Spätshop “ECCE”, Riesaer Str. 32, Öffnungszeiten: Mo-Do 18:00 bis 23:00, Fr&Sa 15:00 bis 24:00, So 15:00 bis 20:00

Infoveranstaltung in Dresden:

20.03.2019 | 18 Uhr | Malobeo (Kamenzer Str. 38)
Informationsveranstaltung mit NSU Watch Sachsen und Restticketverkauf

Ticketverkauf in Leipzig:

I) “Musikhaus Korn”, Simildenstraße 2 
II) Spätshop “Zu Spät”, Kippenbergstraße 28

Infoveranstaltung in Leipzig

15.03. | Hedwigstraße 6 | 19:00 
https://copwatchleipzig.home.blog/

Am 23.03.2019 findet in Frankfurt am Main eine Demonstration GEGEN DEN RECHTSRUCK IN STAAT UND GESELLSCHAFT statt. Diese beginnt um 14:00 Uhr und wir wollen gemeinsam mit einem Bus aus Sachsen dazu anreisen. Der Bus wird in Dresden losfahren und in Leipzig einen Zwischenstopp machen.

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19. Februar 10. landesweites Bündnistreffen “Polizeigesetz stoppen!” in Dresden

19.02.2019 | 19 Uhr | Evangelische Hochschule Dresden (Dürerstraße 25)

Wir laden euch herzlich zum zehnten landesweiten Bündnistreffen von “Polizeigesetz stoppen!” ein. Gemeinsam wollen wir die vergangene Demonstration auswerten und kommende Proteste planen, denn es tut sich was in Sachen neues Polizeirecht für Sachsen:

  • Änderungsanträge durch CDU und SPD
  • Erneute öffentliche Anhörung im Landtag am 12.03.2019 (Bodycams)
  • Abstimmung über das Polizeigesetz erst im April
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16.11. „Das neue Polizeigesetz – Risiken mit Nebenwirkungen?!“

Diskussionsveranstaltung mit dem Bündnis Sachsens Demokratie und dem Pfarrer und Sprecher von  “Polizeigesetz stoppen!” Andreas Dohrn.


16.11. | 19:30 | Riesa Efau Motorenhalle | Wachsbleichstraße 4a

Am 12.11. diesen Jahres fand die erste öffentliche Anhörung zum Neuen Polizeigesetz für Sachsen statt. Nur wenige der “Expert*innen” fanden kritische Worte, eher wurde der Ruf nach noch mehr Befugnissen und Überwachung durch, vor allem der Polizei nahestehenden Personen, laut.

Doch was bedeutet das Neue Poliziegesetz für uns?

Das wollen Wir mit Euch am Freitag den 16.11 in der Motorenhalle des Riesa Efau besprechen. Andreas Dohrn, Sprecher des Bündnisses “Polizeigesetz Stoppen” und Pfarrer, sowie ein/e Vertreter:in von Sachsens Demokratie werden sich inhaltlich Äußern, sowie das Bündnis vorstellen. Anschließend wollen wir mit Euch in Kleingruppen diskutieren wo das gesetz hingeht? Was die gesellschaftlichen Konsequenzen sind und welche Handlunsoptionen stehen uns zur Verfügung?

Also kommt am 16.11 um 19.30 Uhr in die Motornehalle des Riesa Efau auf der Wachsbleichstraße 4a in Dresden und lasst uns über das Neue Gesetz und seine Konsequenzen sprechen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche gegen das Neue Polizeiegsetz des Bündnisses “Polizeigesetz Stoppen” statt.

Den Abschluss bildet die Demonstration am Samstag den 17.11 um 14 Uhr am Wiener Platz (HBF). Gemeinsam auf die Straße gegen das Polizeigesetz und für Grundrechte und soziale Sicherheit!

Aufruf zur Demonstration am 17.11.

 

Am 17.11. ruft das Bündnis „Polizeigesetz stoppen“ zu einer Demonstration gegen das geplante neue Polizeirecht auf. Die geplanten Verschärfungen sind drastisch und inakzeptabel. Wir stellen uns gegen die Verabschiedung, weil wir für uns für eine Gesellschaft ohne Überwachung an jeder Ecke und gegen die generelle Verdächtigung aller Menschen einsetzen.

Die Novellierung des Sächsischen Polizeirechts steht nicht für sich allein. Angefangen in Bayern, wird in vielen weiteren Bundesländern das Polizeigesetz verschärft und die Befugnisse massiv ausgeweitet. Wie auch durch diverse Verschärfungen auf Bundesebene, glauben die Regierungen mit der Einführung solcher Gesetze Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Und das obwohl die Kriminalstatistik seit Jahren niedriger wird. Sie versprechen den Menschen eine absolute Sicherheit durch Symbolpolitik, die es gar nicht geben kann, geben vor neue Befugnisse im Kampf gegen den Terrorismus zu brauchen, während in den Gesetzen in Wirklichkeit die Hürden für den Verdacht auf normale Straftaten herabgesetzt werden. Seit einigen Jahren beobachten wir, wie sich der Diskurs auch in der „Sicherheitspolitik“ verschiebt – nicht mehr die, die Verschärfen müssen die Maßnahme rechtfertigen (übrigens ein rechtsstaatliches Prinzip), sondern die, die sich gegen unverhältnismäßige Beschneidung unserer Freiheit einsetzen – Überwachung wird Normalität. Zudem wird der zunehmende Hass gegen Menschen mit Migrationshintergrund durch eine Vermischung von Ausländer- und Sicherheitspolitik befeuert. Buzzwords wie „Messerkriminalität“ werden bar jedes statistischen Belegs bewusst aufgenommen, um eine weitere Legitimation für die neuen Befugnisse zu schaffen. Im Gegenzug geht es fast gar nicht mehr darum, wie politisches Handeln transparenter und demokratischer gestaltet werden kann. Drängende reale Probleme, wie bezahlbarer Wohnraum, die Bekämpfung der Armut, die Sanierung maroder Schulen, überlastete Lehrer:innen und der grassierende Pflegenotstand dagegen scheinen nicht halb schnell angegangen zu werden.

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